Licht ist für unser Leben wichtig! Dies merken wir meisten
erst dann, wenn kein Licht da ist und wir „im Dunkeln stehen.“ Nur
durch das Licht können wir die Welt mit unseren Augen wahrnehmen.
Die bei „Lichter einer Großstadt“ verwendete Technik
ist eine neue Technologie, die eine wesentlich umfangreichere Belichtung
erlaubt als in der herkömmlichen Fotografie. Mit dieser
Technik ist die genaue Wiedergabe von Helligkeitswerten, die in realen
Szenen vorkommen, vom direkten Sonnenlicht bis zum tiefsten Schatten
möglich. Das hat für die digitale Photographie zur Folge,
dass es eine Über- oder Unterbelichtung nicht mehr gibt und
in jeder Belichtungssituation die perfekte Aufnahme gemacht werden
kann.
Das Spektrum des Lichts unserer Umgebung reicht von absoluter Dunkelheit
bis zu einer extremen Helligkeit, die beispielsweise die Sonne ausstrahlt.
Das menschliche Auge ist in der Lage sich fast auf jede Lichtsituation
einstellen zu können und umfasst einen Kontrastumfang von 1:10000.
Die herkömmliche Fotografie leistet dies leider nicht und ein
normaler Diafilm bringt es nur auf einen Kontrastumfang von 1:10.
Dieser begrenzte Ausschnitt des Lichtspektrums zwingt den Fotografen
zu Kompromissen in der Darstellung.
Die neue Technik schafft hier im Gegensatz zur herkömmlichen Fotografie Abhilfe. Mit einer Blendendynamik von bis zu 26 Blendenstufen erfasst sie annähernd die volle Lichtinformation eines Bildes. Die Informationen der einzelnen Belichtungen werden dann in einem mathematisch komplexen Verfahren zum fertigen Bild zusammengefügt und zeigen bisher nicht gesehene Aufnahmen in Tiefe und Brillanz.



